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Tauber Altmühl Radweg: Abschnitt Treuchtlingen - Eichstätt

Treuchtlingen – Eichstätt

Immer an der Altmühl entlang führt der Tauber Altmühl Radweg durch den Naturpark Altmühltal. Steile Hänge und beeindruckende Felsformationen begleiten dabei die Radfahrer auf der abwechslungsreichen Route, die hier besonders familienfreundlich abseits des Straßenverkehrs und eben im Tal verläuft.

  • Länge:

    44 km

  • Aufstieg:

    Abstieg:

  • OVL

    GPX

Radfahren zwischen Fels und Fluss

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Treuchtlingen begeistert Erholungssuchende mit seinem Thermalbad Altmühltherme: Aus zwei staatlich zertifizierten Heilquellen sprudelt kostbares Heilwasser in die Thermalbecken; ein großer Saunabereich und die „Totes-Meer-Salzgrotte“ entspannen zusätzlich. Mit Wellenbad und Freibad bietet die Altmühltherme zudem Wasserspaß für Familien. Das Treuchtlinger Stadtschloss aus dem 16. Jahrhundert beherbergt übrigens ein Informations- und Umweltzentrum des Naturpark Altmühltal mit einer Informationsstelle zum GeoparkRies und das Posamentenmuseum.

Ab Treuchtlingen verläuft das Altmühltal durch die Fränkische Alb. An beiden Seiten des engen Tals erheben sich mächtige Kalkfelsen. Strategisch günstig thront die Burg Pappenheim auf dem Umlaufberg über der gleichnamigen Stadt und lädt die Radfahrer zum Zwischenstopp ein. Die Burg Pappenheim steckt voller Freizeitmöglichkeiten: den Botanischen Garten und Historischen Kräutergarten, Natur- und Jagdmuseum, Folterkammer und Historisches Museum sowie den mittelalterlichen Turnierplatz, auf dem jedes Jahr im Sommer ein großes Ritterturnier stattfindet, gibt es zu entdecken.

Direkt am Radweg steht in Pappenheim die erste Weidenkirche Bayerns: Sie besteht aus vielen in die Erde gesteckten Bündeln von Weidenruten. Stahlrohre bilden das Rankgerüst, der Blick zum Himmel ist offen. Nach weiteren Genusskilometern erreicht man auf dem Tauber Altmühl Radweg Solnhofen – und ist mitten in einer „Welt aus Stein“. Die Solnhofener Platten aus den hiesigen Kalksteinbrüchen haben die Region weltberühmt gemacht – sie bergen faszinierende Fossilien der urzeitlichen Tiere und Pflanzen, die in der Jurazeit vor rund 145 Millionen Jahren im subtropischen Meeresklima im Gebiet des heutigen Altmühltals lebten und nun u.a. im Museum Solnhofen zu sehen sind. Kulturhistorischer Anziehungspunkt in Solnhofen ist die Sola-Basilika: In der karolingischen Kirchenruine finden sich Grundmauern und Reste von fünf übereinanderliegenden Kirchenbauten seit dem 6. Jahrhundert.

Weiter der Altmühl folgend radelt man durch Dollnstein. Der Markt ist mittelalterlich ummauert und bietet schöne Fotomotive. In der sanierten Dollnsteiner Burganlage befindet sich das Altmühlzentrum Burg Dollnstein. Vorbei am beeindruckenden Burgsteinfelsen verläuft die Radtour an der Altmühl zur Bischofs- und Universitätsstadt Eichstätt. Das barocke Flair der Stadt – gemischt mit stilvollen und preisgekrönten Akzenten moderner Architektur – ist beeindruckend; der Residenzplatz zählt zu den schönsten Barockensembles Europas. Sehenswert sind auch der Dom mit Mortuarium, die Schutzengelkirche, das Kloster St. Walburg und die Eichstätter Willibaldsburg mit ihren Museen. In der ehemaligen Klosterkirche Notre Dame du Sacré-Cœur ist das Zentrale Informationszentrum für den Naturpark Altmühltal untergebracht; neben der barocken Kuppelhalle und Ausstellungen zu Kultur, Natur und Geschichte des Naturparks ist der Biotopgarten im Innenhof zu besichtigen.